2003: Düsi-Leichtmobil

Leichtbauweise ist eine Konstruktionsphilosophie und gewinnt im Fahrzeug-, Flugzeugbau und sowie in der Raumfahrt zunehmend an Bedeutung. An der ETH Zürich arbeitet Maschinenbau-Professor Lino Guzzella an der Mobilitätsrevolution. Was die heutigen Automobilhersteller Forschung nennen, ist dem Professor ein müdes Lächeln wert: In mühsamer Knochenarbeit wird über Jahrzehnte an Details gefeilt mit der Folge, dass der Durchschnittsverbrauch um wenige Liter sinkt. Die revolutionäre Methode ist simpel und logisch. Das Gewicht des Fahrzeugs wird die zentrale Grösse. «Ein tonnenschweres Fahrzeug zu beschleunigen und abzubremsen, braucht viel zu viel Energie», sagt Guzzella. Die Fahrzeuge der Zukunft müssen also leicht sein. Guzzella ist mit seinem Team und dem nur 30 kg schweren PAc-car II Weltrekordhalter: Auf einer Teststrecke fuhr das  futuristische Auto mit einer 45 kg schweren Studentin mit der Menge Wasserstoff, die einem Liter Benzin entspricht, 5384 Kilometer weit.

Beim Tüftelwettbewerb Düsi-Leichtmobil soll ein Fahrzeug konstruiert werden, konstruieren, welches mit einem Ballon angetrieben möglichst weit rollen soll. 

Archiv: Resultate und Bilder vom ersten Finale 2003
Link zum Bestellen des Tüftelwettbewerbs Düsi-Leichtmobil

Artikel Leichtbauweise/Didaktik